Impressionen von der Facebook-Releaseparty | Teil 3 Beiträge von Sandra Pulletz

Es hat mich sehr gefreut, dass mit Sandra Pulletz und Lucia Moiné zwei wahnsinnig nette Autorenkolleginnen sich an der Releaseparty beteiligt haben.

So darf Kollegialität gerne aussehen, denn einerseits sind wir als Autoren auch immer Leser – andererseits ist es aber auch so, dass selbst der produktivste Schriftsteller Bücher nicht schnell genug schreiben kann, um einen Leser der zahlenmäßig stärksten Gruppe (39% der 2015 von Forsa im Auftrag des Magazins STERN  lesen bis zu 5 Bücher im Jahr) zu versorgen. Von den Viellesern (19% lesen 6-10, geschlagene 27% sogar mehr als 10) ganz zu schhweigen Link zum zitierten Artikel)

Hallöchen!

Heute gibt es mal was ganz anderes für euch, und zwar habe ich mich mit der lieben Frau Waldrada getroffen. Sie ist eine Protagonistin im Buch „Foy und der Ring des Mauren“ von der lieben Katharina Münz. Was dabei rauskam, könnte ihr hier nachlesen! [Bildquelle]

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Außerdem hat die liebe Sandra Infos über Foys Heimatstadt Worms zusammengetragen.

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Interna aus dem Autorenleben | Reblogged: Die Sache mit den Namen

Simonsegur hat sich die Frage gestellt:

Woher bekommt man die Namen für seine Figuren?

Eine beliebte Frage mit eigentlich beliebigen Antworten. Nur eines scheint klar zu sein: Der Name muss passen. Wie auch immer man den Namen findet – die Suche dauert so lange, bis man das Gefühl hat: „Ja! Nur so kann sie/er heißen!“
Germanisten untersuchen dieses Problem unter der Bezeichnung „literarische Onomastik“ (also in etwa „dichterische Namensgebung“).

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Wer meine Bücher kennt, wird wissen, dass ich ein Faible für eine Kategorie an Namen besitze, die ich in Abwandlung von Simonsegurs Aufzählungspunkt

4. sprechende Namen mit durchsichtiger Etymologie: Wurm, Joe Schwätzer.

eher als sprechende Namen mit undurchsichtiger Etymologie bezeichnen würde. *zwinker*

Die Tipps, die Simonsegur gibt, finde ich (in unterschiedlichem Maße) interessant:

Achtet darauf, Euren Figuren keine ähnlichen Namen zu geben – die Verwirrung beim Leser ist groß, wenn zwei Helden Sarah und Sascha heißen. Variiert nicht nur die Anfangsbuchstaben, sondern auch den Klang und die Silbenzahl der Namen.

Ja, das war mir bei meinem Debüt Die 13. Jungfrau so ergangen, und wurde glücklicherweise gleich beim ersten Lesen vom Verlagslektorat entdeckt, denn ich hatte wahrhaftig einen völlig unwichtigen Knecht, der nur erwähnt wird, um mitzuteilen, dass er zu Tode gekommen ist, mit Ömnungur verflixt ähnlich benannt wie Ögmundur, den Vater meines Helden Ifill.

Dieser Fauxpas ließ sich glücklicherweise ganz rasch beheben 😀

Zungenbrecher oder Sonderzeichen machen es den Lesern unnötig schwer. Gerade im Fantasybereich ärgere ich mich immer wieder über Namen wie Ksch’zklarpoeiö.

Jein. Nun, das erwähnte Ksch’zklarpoeiö würde nun auch auf mein Missfallen stoßen, aber wenn das Buch sonst gut geschrieben ist und der Name Sinn ergibt? Dann würde Ksch’zklarpoeiö in meinen Gedanken kurzerhand zu Klarpo mutieren.

Denn, ja:

Auch ich mute meinen Lesern komplizierte, gegebenenfalls schwer auszusprechende – aber dafür authentische! – Namen zu, denn mir hängen die ewigen Eriks, Leifs und Finns in den Wikingergeschichten ebenso zum Halse heraus, wie die gängigen Vorurteile über die Volksstämme aus dem Norden.

Aber, um meine Topf-Deckel-Theorie zu zitieren: Ich glaube, dass die Sorte Leser, denen meine Bücher runtergehen wie ein perfekt passender Deckel auf einen Topf, genau diese Art von Namen als Tüpfelchen auf dem i empfinden. Zumindest lassen es die Rückmeldungen vermuten.

Und ich bezeuge: Weder ich noch meine Figuren haben etwas dagegen, wenn aus dem alten Wolf Kveldúlfur in den Gedanken der Leser „Kwelli“ und aus Ögmundur „Öggi“ gemacht wird!

Die Klangfarbe muss stimmen. Bösewichter und Monster tragen nicht umsonst soviel dunkles „O“ im Namen: Mordor bei „Herr der Ringe“ etwa, die Morlocks in H.G. Wells „Zeitmaschine“ oder Voldemort bei „Harry Potter“. Auch tiefe A-Klänge passen zu Bösewichtern: Darth Vader oder Sauron. Zischlaute lassen einen Namen hart klingen, weiche Konsonanten wie l, m oder n führen zu „weichen“ Assoziationen.

Tja, dann habe ich ja alles richtig gemacht mit meinen Helden Ifill und Bjørgyn (ausgesprochen Pjörk-win, aber das wird in den Büchern erklärt).

Hat Deine Figur einen besonders ausgeprägten Charakterzug, gib diesen bei Google mit dem Zusatz „Namensbedeutung“ ein. Beispielsweise „Namensbedeutung Kämpfer“ führt zu interessanten Listen und Namen: Cygnus, Aline, Gilbert, Gudrun, Karl, Volker oder Schwirzus. Auch wenn die Leser etymologische Bedeutungen nicht unbedingt nachschlagen werden, „passt“ ein solcher Name nur umso besser.

Genau. Damit wären wir wieder oben bei den bereits erwähnten sprechenden Namen mit undurchsichtiger Etymologie – bzw. mit einer Etymologie, die dem Leser erst früher oder später deutlich gemacht wird.

Mein Heldin Melwyn leidet sehr darunter, denn sie findet ihr Äußeres nicht hübsch, geschweige denn, dass sie heißt (und aussieht) wie der Honigschimmer, den ihr Name besagt.

Ifill hingegen trägt den ihm den Namen gebenden Falken gleich als Hautstecherei auf seinem Rücken.

Foy, deren Name Vertrauen bedeutet, muss gerade solches erst finden – und wer wäre geeigneter, um ihr dabei zu helfen, als ein etwas zwielichtiger Held namens Bjørgyn, dessen Name für einen rettenden Freund steht?

Googel noch etwas: deine ausgedachten Fieslinge. Damit nicht Dein brutaler Massenmörder zufällig den Namen einer realen, halbwegs bekannten Persönlichkeit trägt …

Das Problem habe ich mit meinen historischen Settings nun nicht gerade, und auch wenn ich der ein oder anderen historischen Figur, die ich auftreten lasse, manch nicht so ganz freundliche Züge zuschreibe, so hoffe ich doch, dass sich nach rund 1200 Jahren niemand findet, der sich davon auf den Schlips seines Ur-ur-ur-ur-….-ur-Opas getreten fühlt.

Aber bei den zeitgenössischen Plotideen (ja, auch so etwas gibt es) – da werde ich diesen Rat dann doch beherzigen!

 

Was heißt eigentlich #NaNoWriMo?

Jedes Jahr im November erfasst ein virulentes Geschehen die Gemeinschaft der Schreiberlinge weltweit.

Wenn man es genauer betrachtet, beginnt es bereits im September, spätestens Oktober mit ersten fiebrig glänzenden Augen, geröteten Wangen und beschleunigtem Herzschlag, wenn die Rede auf den diesjährigen #NaNoWriMo kommt.

Erfunden wurde der „National Novel Writing Month“ – wo auch sonst käme man auch auf die Idee, etwas so abgedrehtem wie dem Schreiben von Büchern einen nationalen Gedenkmonat zu widmen? – in den USA, aber inzwischen ist er längst von „national“ zu „international“ mutiert.

Ganz genau weiß ich nicht, wie er funktioniert, denn ich habe noch nie teilgenommen. Im Grunde geht es darum, sich auf einer online Plattform anzumelden und dann zu versuchen, im Verlauf des Monats November möglichst 50.000 Wörter eines neuen Projekts zu schreiben. Wer es schafft, und Ende November sein Word-Dokument zur Prüfung einschickt, bekommt eine ähnlich schicke Siegerurkunde wie weiland zu Zeiten der Bundesjugendspiele.

Nein, Scherz beiseite, ihr fleißigen NaNoWriMo-Reilnehmer auf meiner Freundesliste braucht nicht die Keule herauszuholen! Es ist eine tolle Sache, konzentriert an einem Projekt zu arbeiten, und dass 1.500 Wörter pro Tag möglich sind, habe ich sowohl beim Schreiben der Rohfassungen von „Die 13. Jungfrau“ als auch „Falkenherz“ festgestellt.

Nur klappt es bei mir zeitlich nie mit einem neuen Projekt im November – ganz abgesehen davon, dass ich zu viele Schubladenfragmente habe, die erst einmal von der to-do-Liste runterkommen müssen.

Weil Überarbeiten aber erheblich zäher von der Hand geht, als frisch von der Leber weg auf ein blankes Stück Papier loszuschreiben, habe ich mir gedacht, den #NaNoWriMo für meine Zwecke zu einem #NaNoUmWriMo umzutaufen:

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Deshalb werde ich, sobald ich mir die Szenen von der Seele geschrieben habe, die mir die auch schon in den Startblöcken hibbelnde Gisla von Lotharingen im Traum eingeflüstert hat, endlich mit der finalen Überarbeitung von „Die Magd“ beginnen, damit dem baldigen Wiedersehen der Fans von „Falkenherz“ mit Foy und Bjørgyn nichts mehr im Wege steht!

Marketing: Das Ding mit dem Marktwert | Teil 7

Teil 7 | Anzahl der Facebook-Fanpages, pros und cons des Tools novelrank und erste (zarte) Früchte des Graswurzel-Marketings (auch dank der Amazon Vorbestell-Funktion)

Als Autorin, die Wikinger im Herzen trägt, will ich eigentlich vor allem eines:

Meine Leser kopfüber in die Welt nordischer Mythen und Legenden stürzen, ihre Vorurteile ausräumen über den Wikinger an sich – und sie knisternde Romantik unter rauer Schale entdecken lassen.

Aber da ich vor nichts zurückschrecke, gibt es in dieser Serie einen Einblick, wie ich mein Graswurzel-Marketing angehe, und, man sollte es nicht für möglich halten, aber nachdem es erst nur anstrengend und lästig war, macht es inzwischen nicht nur Spaß, sondern trägt auch die ersten zarten Früchte!

erst machen wir es

Langsam aber sicher mutiere ich zum „Isländer im Herzen“

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Marketing: Das Ding mit dem Marktwert | Teil 6

Teil 6 | Amazon-Links und -beschreibung sowie meine Strategie, an Amazon-Rezis zu kommen

Als Autorin, die Wikinger im Herzen trägt, will ich eigentlich vor allem eines:

Meine Leser kopfüber in die Welt nordischer Mythen und Legenden stürzen, ihre Vorurteile ausräumen über den Wikinger an sich – und sie knisternde Romantik unter rauer Schale entdecken lassen.

Aber da ich vor nichts zurückschrecke, gibt es in dieser Serie einen Einblick, wie ich mein Marketing auch abseits des Facebook-Accounts angehe, und, man sollte es nicht für möglich halten, aber nachdem es erst nur anstrengend und lästig war, macht es inzwischen richtig Spaß!

erst machen wir es

Langsam aber sicher mutiere ich zum „Isländer im Herzen“

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Marketing: Das Ding mit dem Marktwert | Teil 5

Teil 5 | Verlag vs. Selfpublishing sowie Leseproben

Als Autorin, die Wikinger im Herzen trägt, will ich eigentlich vor allem eines:

Meine Leser kopfüber in die Welt nordischer Mythen und Legenden stürzen, ihre Vorurteile ausräumen über den Wikinger an sich – und sie knisternde Romantik unter rauer Schale entdecken lassen.

Aber da ich vor nichts zurückschrecken will, gibt es in dieser Serie einen Einblick, wie ich das Marketing für meine Bücher angehe, und, man sollte es nicht für möglich halten, aber nachdem es erst nur anstrengend und lästig war, macht es inzwischen richtig Spaß!

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Marketing: Das Ding mit dem Marktwert | Teil 4

Teil 4 | Kanäle vernetzen, Facebook-Cache erneuern und Networking

Als Autorin, die Wikinger im Herzen trägt, will ich eigentlich vor allem eines:

Meine Leser kopfüber in die Welt nordischer Mythen und Legenden stürzen, ihre Vorurteile ausräumen über den Wikinger an sich – und sie knisternde Romantik unter rauer Schale entdecken lassen.

Aber da ich vor nichts zurückschrecken will, gibt es in dieser Serie einen Einblick, wie ich meine Autoren-Fanpage auf Facebook aufpoliert habe, und, man sollte es nicht für möglich halten, aber nachdem es erst nur anstrengend und lästig war, macht es inzwischen richtig Spaß!

erst machen wir es

Aber: Ich habe versprochen, dass ich mich anstrengen werde, mich ein kleines bisschen in Richtung des mutigen Kampfschweins Hildisvini zu verändern. Und weil Freyjas Reittier vor nichts zurückschreckt, gibt es nun einen Einblick darin, wie ich meine Autoren-Fanpage auf Facebook aufpoliert habe, und, man sollte es nicht für möglich halten, aber nachdem es erst nur anstrengend und lästig war, macht es inzwischen richtig Spaß!

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Marketing: Das Ding mit dem Marktwert | Teil 3

Teil 3 | Impressum, Seiten- und Nutzername, Bildbeiträge und deren Format

seitennamen

Als Autorin, die Wikinger im Herzen trägt, will ich eigentlich vor allem eines:

Meine Leser kopfüber in die Welt nordischer Mythen und Legenden stürzen, ihre Vorurteile ausräumen über den Wikinger an sich – und sie knisternde Romantik unter rauer Schale entdecken lassen.

Aber da ich vor nichts zurückschrecken will, gibt es in dieser Serie einen Einblick, wie ich meine Autoren-Fanpage auf Facebook aufpoliert habe, und, man sollte es nicht für möglich halten, aber nachdem es erst nur anstrengend und lästig war, macht es inzwischen richtig Spaß!

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