Reblogged: Asterix – Der Papyrus des Cäsar | Rezension von Michael Seiler

Man soll ja niemals nie sagen. Oder wie war das noch einmal? „Keine Rezensionen!“, hatte ich mir geschworen, nachdem Jennifer Mag Wellen in ihrer Interpretation unserer 10 rules of writing fiction-Blogstaffel so nachdrücklich darauf hingewiesen hatte.

Aber keine Regel ohne Ausnahme – vor allem dann nicht, wenn die Ausnahme eine doppelte ist:

Asterix ist tot – es lebe Asterix!

Asterix_36_Softcover_low_res

Denn nach der zunehmenden Ent-Täuschung, die sich als Asterix-Fan der ersten Stunde (nach den Pixi-Büchlein waren die Asterix-Hefte meines Vaters meine erste „bildgestützte“ Lektüre, die beim Schrifterwerb half …) bei den letzten Veröffentlichungen immer mehr herauskristallisiert hatte, wollte ich dem neuesten Asterix-Band eigentlich keine Chance gönnen.

Wenn, ja wenn ich nicht auf Michael Seilers Rezension gestoßen wäre …

Asterix – Der Papyrus des Cäsar

Rezension von Michael Seiler

Als vor zwei Jahren der letzte Band um den beliebten Gallier erschien, war die Fangemeinde gespalten. Würden es die neuen Autoren schaffen, den Geist der bisher erschienenen Abenteuer einzufangen? Oder konnte es nach Albert Uderzos letztem Asterix, der unverhofft auch mal Außerirdischen begegnete, noch schlimmer werden? Nun legen Jean-Yves Ferri und Didier Conrad bereits ihren zweiten „eigenen“ Comic vor und huldigen darin den geistigen Vätern Goscinny und Uderzo gleich auf mehrere Arten.

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Danke Michael Seiler für diese Rezension und Danke an die Macher des Comics, der endlich wieder ein Asterix der alten Schule ist!
Der Comic feiert ein Wiedersehensfest nicht nur mit alten Bekannten, sondern auch mit liebgewonnenen (Un-)Sitten. So zaubert die Polonäse beim Festmahl in der römischen Verlegervilla Erinnerungen an solche herrlich dekadenten Feiern in den „guten alten“ Asterix-Heften wieder ins Gedächtnis wie bspw. „Bei den Helvetiern“.

Fazit: Seit „Der große Graben“ endlich wieder der erste „richtige“ Asterix – der Freude darauf macht, die alten, zerschlissenen und zu Tode geliebten Softcover auf Weihnachten durch schicke Hardcovers zu ersetzen/ergänzen.

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